FACHGEBIET / 02

Kellerdämmung &
Feuchteschutz

Wärmeschutz verbessern. Die Feuchtesituation berücksichtigen.

Illustration eines Kellerraums mit Innendämmplatten an den Wänden
KI-Illustration: Kellerraum mit Innendämmung.
BAUPHYSIK STATT EINZELMASSNAHME

Wärme- und Feuchteschutz gemeinsam planen.

Energieeffizienz spielt heute im Wohnungsbau und bei der Sanierung von Bestandsgebäuden eine wesentliche Rolle. Über welche Effizienzklasse ein Gebäude verfügt, ist im jeweiligen Energieausweis festgehalten. Für die zur Einstufung des Gebäudes notwendige energetische Bilanzierung werden Gewinnung, Umwandlung und Transport des jeweiligen Energieträgers und deren Verluste mittels des Primärenergiefaktors berücksichtigt. Bei Wohngebäuden muss zusätzlich der Wärmeverlust durch die Gebäudehülle in Betracht gezogen werden

Im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG, 2020) entwickeln wir objektspezifische Lösungen zur Wärmedämmung von Kellerdecken, erdberührten Außenwänden und Kellerböden gemäß DIN 4108 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden. Relevante Planungsgrundlage ist nicht nur das Dämmsystem selbst, sondern der Wirkungszusammenhang von Wärmedämmung, vorhandener Bau-werksabdichtung, Wärmebrücken und Anschlussdetails sowie der vorliegenden Nutzung.

Wir bieten sowohl den Einbau kapillaraktiver und diffusionsoffener Innendämmsysteme an als auch die Montage von Systemen mit Dampfbremse. Als Dämmstoffe werden ausschließlich nachhaltige Produkte mit hoher Dämmwirkung, guter Recycelbarkeit und langer technischer Lebensdauer ein-gesetzt.

VON DER UNTERSUCHUNG BIS ZUR KONTROLLE

Unser Vorgehen im Detail.

01

Bauliche Voraussetzungen klären

Am Anfang stehen der Zustand des Kellers, die vorhandene Abdichtung und die vorgesehene Nutzung. Die Feuchtesituation wird bei der Auswahl des Dämmkonzepts berücksichtigt.

02

Das passende System auswählen

Ob Kellerdeckendämmung, Perimeterdämmung oder ein geeignetes Innendämmsystem: Entscheidend sind die vorhandene Konstruktion und die Anforderungen des jeweiligen Gebäudes.

03

Details aufeinander abstimmen

Wir betrachten Wärmebrücken, Wand- und Deckenanschlüsse sowie mögliche Tauwasserbildung. So werden Wärme- und Feuchteschutz als zusammenhängende Aufgabe geplant.

Fachlicher RahmenDie Auswahl eines Dämmsystems erfolgt objektspezifisch. Eine bestehende Feuchtebelastung wird nicht losgelöst von der Dämmmaßnahme betrachtet.
GUT ZU WISSEN

Fragen zum Vorgehen.

Jedes Gebäude und jedes Schadensbild ist anders. Die konkrete Untersuchung und das weitere Vorgehen stimmen wir mit Ihnen ab.

Welche Kellerbereiche können in die Planung einbezogen werden?

Unsere Konzepte berücksichtigen Kellerdecken, erdberührte Außenwände und Kellerinnenwände. Die Auswahl richtet sich nach der Konstruktion und der geplanten Nutzung.

Wird vorhandene Feuchtigkeit berücksichtigt?

Ja. Vorhandene Feuchtigkeit, Wärmebrücken und mögliche Tauwasserbildung gehören zur Planung. Dämmung und Feuchteschutz werden gemeinsam bewertet.

Ist eine Innendämmung grundsätzlich geeignet?

Ob ein geeignetes mineralisches Innendämmsystem infrage kommt, wird anhand der baulichen Voraussetzungen geprüft. Ein pauschales System für jeden Keller wird nicht angesetzt.

Ihr Gebäude. Ihr Anliegen. Der nächste Schritt.

Sie haben einen Schaden festgestellt oder planen eine Sanierung? Beschreiben Sie uns Ihre Situation. Wir stimmen das weitere Vorgehen mit Ihnen ab.

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