FACHGEBIET / 01

Kellersanierung &
Bauwerksabdichtung

Feuchteursachen klären. Das passende Abdichtungskonzept entwickeln.

Kellerwand mit freigelegtem Ziegelmauerwerk und Bohrlochraster
Projektaufnahme: Vorbereitung einer Bauwerksabdichtung.
DIE URSACHE IM BLICK

Nicht nur die Oberfläche ausbessern.

Die nachträgliche Abdichtung erdberührter Baustrukturen dient primär dem Schutz und Erhalt der Bausubstanz. Insbesondere erdexponierte Bauteile eines Gebäudes wie Kelleraußenwände, Keller-böden und konstruktive Anschlüsse, auf die Wasser aus dem umgebenden Baugrund dauerhaft ein-wirken kann, müssen durch den Einbau einer ausreichend bemessenen Bauwerksabdichtung funk-tionssicher vor Durchfeuchtung geschützt werden.

Im Rahmen bauwerksdiagnostischer Untersuchungen können wir erhöhte Wassergehalte und ihre Verteilung in Bauteilen ermitteln und auf Grundlage der Befunde die objektspezifischen Ursachen feuchtebedingter Bauschäden bestimmen. Aus den Ergebnissen lassen sich nachhaltige Abdichtungs-lösungen entwickeln. Am Markt erhältliche Abdichtungssysteme reichen von Bauteilversiegelung durch Druckinjektion von Gelen und Harzen in die Baustoffporen über Außenund Innenabdichtungen durch Flächenbeschichtung bis zu horizontalen Feuchtesperren im Kellermauerwerk gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit. Die Auswahl ist auf den konkreten Bauteilaufbau, die vorliegenden Scha-denursachen und die Nutzung abzustimmen.

VON DER UNTERSUCHUNG BIS ZUR KONTROLLE

Unser Vorgehen im Detail.

01

Untersuchen und einordnen

Wir erfassen die betroffenen Bauteile und ihre Feuchtesituation. Der konstruktive Aufbau und die örtlichen Gegebenheiten bilden die Grundlage für das weitere Vorgehen.

02

Abdichtung passend planen

Je nach Schadensursache kommen Innen- und Außenabdichtungen, Flächen- und Schleierinjektionen sowie nachträgliche Horizontalsperren zum Einsatz. Auch der Wand-Sohlen-Anschluss wird berücksichtigt.

03

Ausführen und kontrollieren

Ergänzende Trocknungsmaßnahmen und Kontrollmessungen werden auf das Bauwerk und den festgestellten Schaden abgestimmt. Die ausgeführten Maßnahmen werden nachvollziehbar dokumentiert.

Fachlicher RahmenBei der Planung berücksichtigen wir die vorhandene Wasserbeanspruchung, die Anforderungen der DIN 18533 und die einschlägigen WTA-Merkblätter.
GUT ZU WISSEN

Fragen zum Vorgehen.

Jedes Gebäude und jedes Schadensbild ist anders. Die konkrete Untersuchung und das weitere Vorgehen stimmen wir mit Ihnen ab.

Muss die Kelleraußenwand immer freigelegt werden?

Auch bei schwer zugänglichen Kelleraußenwänden prüfen wir geeignete Alternativen zur Freilegung. Ob eine Innenabdichtung oder ein Injektionsverfahren infrage kommt, wird anhand des Befunds und der baulichen Situation beurteilt.

Welche Bereiche werden untersucht?

Wir betrachten Feuchtigkeit in Kellerwänden, Fußböden und konstruktiven Anschlüssen. Die Feuchteverteilung wird zusammen mit den baulichen Gegebenheiten bewertet.

Gehört die Trocknung zum Sanierungskonzept?

Soweit erforderlich, werden ergänzende Trocknungsmaßnahmen und Kontrollmessungen in das objektspezifische Vorgehen einbezogen.

Ihr Gebäude. Ihr Anliegen. Der nächste Schritt.

Sie haben einen Schaden festgestellt oder planen eine Sanierung? Beschreiben Sie uns Ihre Situation. Wir stimmen das weitere Vorgehen mit Ihnen ab.

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